Fortbildungen

Fortbildungen werden neben den regulären Ausbildungsdiensten angeboten. Diese Runden unser Ausbildungsspektrum mit Fahrausbildung, CSA-, Kettensägen-, Maschinistenfortbildung, Gasbrandsiminar und vieles mehr ab.

Das 1te Wochenende im Februar stand ganz im Zeichen von Fortbildungen. Am Samstag waren alle Trupp-, Gruppen- und Zugführer zu einer nachmittäglichen Fortbildung eingeladen. Rund 20 Kameradinnen und Kameraden folgten der Einladung in das Feuerwehrhaus. Die Fortbildung wurde von dem Kameraden Jan Holz ausgearbeitet. Neben feuerwehrtaktischen Themen und Aufgaben standen aber die Themen: Rolle als Führungskraft und Ausbilder sowie Feedback- und Fehlerkultur im Vordergrund. Gemeinsam wurden diese wichtigen Themen beleuchtet, besprochen und wichtige Erkenntnisse festgehalten. Aus Sicht aller eine wichtige und gelungene Veranstaltung.

Am Sonntag Vormittag ging es dann für die Kameraden der 2ten Gruppe nach Wahrenholz. Sie folgten der Einladung der Wahrenholzer Kameraden, um sich vor Ort eine von 2 Hackschnitzelheizungen des Ortes, die rund 200 Haushalte mit Wärme versorgt, anzugucken. Dabei wurde den Kameraden die umfassende Technik gezeigt und viele beeindruckende Daten und Fakten erläutert. Gerade im Hinblick auf die Energiewende - mit den zu erstellenden Nachwärmeplanungen der Kommunen - ein wichtiges Thema. Im Anschluss der Begehung erfolgte noch ein kameradschaftlicher Austausch im Feuerwehrhaus in Wahrenholz. Dafür unser herzlicher Dank. 

Am vergangenen Samstag, den 18.03. konnten wir nach der Coronazeit endlich wieder eine ortsinterne Fortbildung für alle Trupp-, Gruppen- und Zugführer durchführen. Da unser Feuerwehrhaus mit unserem Schulungsraum baubedingt momentan nicht zur Verfügung steht, konnten wir dankenswerterweise den Luftgewehrstand im Schützenhaus dafür nutzen. 

Im Mittelpunkt der Fortbildung stand die Anpassung unserer Einsatztaktik an das neue Löschgruppenfahrzeug, das im Frühsommer diesen Jahres geliefert werden soll. Durch die 4 Atemschutzgeräte in der Kabine, dem 2.000 Liter fassenden Löschwassertank und der Einpersonenhaspel B werden wir wichtige Verbesserungen erhalten, die uns wesentlich effektiver und schlagkräftiger im Erstangriff machen. 

Weiterhin hatte das Organisationsteam ein Entscheidungstraining anhand verschiedener Praxisbeispiele vorbereitet. Hier musste jede Führungskraft die Fahrzeugeinteilung vornehmen, den Führungsvorgang bis zum ersten Einsatzbefehl durchspielen und die 1te Lagemeldung abgeben. 

Zum Ende der Fortbildung stellten 2 Kameraden aus der stadtweiten Fernmeldergruppe den aktuellen Arbeitsstand dieser Arbeitsgruppe, in der eine Vereinheitlichung der Ausbildung und Zusammenarbeit erarbeitet wird, vor. 

Insgesamt nahmen 17 Kameraden an der Fortbildung teil und kamen durchweg zu einem positiven Resumee.  

Am Freitag, den 07.10. stand ein besonderes Thema auf dem Dienstplan. Hierbei hatte der Kamerad Martin Elster seinen Pferdehof als Objekt für den Ausbildungsdienst zur Verfügung gestellt. Zusammen mit dem Kameraden Marco Brand wurden 2 Ausbildungsszenarien vorbereitet. 

Zum einen galt es einen Brand im Heulager, das in einer Zelthalle untergebracht ist, zu bekämpfen. Erschwerend kam hinzu, dass sich auf der Weide mehrere Pferde befanden. Somit mussten zuerst die Pferde in Sicherheit gebracht werden, bevor mit den Löscharbeiten begonnen werden konnte. Dafür wurde ein Unterflurhydrant als Wasserentnahmestelle genutzt und die Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke aufgebaut. Die Ausleuchtung der Einsatzstelle war eine weitere wichtige Aufgabenstellung an die Kameraden.   

Zum anderen ging es dann mit den Kameraden auf die Pferdekoppel, um den Umgang mit den Pferden zu üben. So wurde den Kameraden gezeigt, wie man am besten auf die Pferde zugeht, sie halftert und dann auch damit führen kann. Dabei durften auch alle Teilnehmer selber mit den Pferden üben. 

Im Anschluss gab es bei einem kleinen Imbiss noch einen regen Erfahrungsaustausch. Unterm Strich einmal eine wichtige Erfahrung für alle, da der Umgang mit Tieren in der Regel nicht geübt werden kann. 

Daher ein großes Dankeschön an die Familie Elster und die Einsteller, die ihre Pferde an dem Abend zur Verfügung gestellt haben. 

 

Die Atemschutzausbildung nimmt im Ausbildungsplan der Ortsfeuerwehr Kästorf eine zentrale Rolle ein. Es ist wichtig, dass unsere 30 Atemschutzgeräteträger und -trägerinnen jederzeit gut ausgebildet und auf den Einsatzfall bestmöglich vorbereitet sind.

Da die Atemschutzausbildung während der Corona-Pandemie nur in einem eingeschränkten Rahmen durchgeführt werden konnte, haben sich kurzerhand einige Kameraden aus den Reihen der Ausbilder in einem „Arbeitskreis Atemschutz“ zusammengeschlossen, um ein Konzept für einen Atemschutzausbildungstag auszuarbeiten.

Der erste dieser Tage fand am 25. September statt. Beginn für alle teilnehmenden Kameraden war um 8.30 Uhr. Es waren 8 Teilnehmer und 6 Ausbilder anwesend.

Als Übungsobjekte wurden das alte Sanitätshaus und das ehemalige Kantinengebäude auf dem Gifhorner BGS-Gelände genutzt. Beide Gebäude bieten ausreichend Übungsfläche und sind zu großen Teilen unterkellert. Zudem kann hier auch innerhalb der Gebäude mit Wasser am Strahlrohr geübt werden. Der alte Speisesaal des Kantinengebäudes diente als Verpflegungsstation sowie als Bereich für die Vorbereitung der Atemschutzgeräte.

Für die einzelnen Atemschutztrupps galt es 5 Stationen zu absolvieren

  • Ankleiden und Ausrüsten; Hygiene im Atemschutzeinsatz
  • Kommunikation, Funken, Atemschutzüberwachung und Dokumentation
  • Türöffnung und Schlauchverlegung; Einsatz Rauchschutzvorhang; Strahlrohrtraining
  • Absuchen von Räumen; Markieren von Räumen und Türen; Einsatz der Wärmebildkamera
  • Rettungsmittel, Rettung; Atemschutznotfall

Pro Station wurde jeweils ein Trupp aus zwei Kameraden von einem Ausbilder unterwiesen. Dadurch wurde eine sehr intensive Ausbildung, mit ausreichend Zeit für Rückfragen und Diskussionen, gewährleistet. Die Dauer einer Station belief sich auf 45 Minuten. Mit weiteren 15 Minuten als Puffer- / und Wechselzeit.

Hierbei wurde den Teilnehmern die Standards des Atemschutzeinsatzes in der Stadtfeuerwehr Gifhorn aber auch in der Ortsfeuerwehr Kästorf nach FwDV 7 vermittelt, um ein einheitliches und professionelles Vorgehen im Einsatzfall sicherzustellen.

Intensiv wurde mit neuen Einsatzmitteln trainiert, die erst in den vergangenen Jahren in unserer Ortsfeuerwehr eingeführt wurden. Dazu zählen die Atemschutzrettungstasche für Atemschutznotfälle, die Wärmebildkamera sowie ein mobiler Rauchschutzvorhang.

Das Feedback der Teilnehmer und Ausbilder war durchweg positiv. Sowohl die „alten Hasen“ als auch die „jungen Wilden“ haben viel Neues gelernt und Altes wieder aufgefrischt.

Unterstützt wurden die Ausbilder von weitern aktiven Feuerwehrkameraden. Sowohl im Bereich der Logistik, wie auch für die Verpflegung und die Dokumentation.

Am 9. Oktober werden weitere 8 bis 10 Atemschutzgeräteträger auf diese Art und Weise ausgebildet. Halbjahresweise sollen weitere Termine folgen.

Bleibt gesund und munter – Eure Feuerwehr Kästorf

Ende Januar steht immer ein Samstag Nachmittag im Zeichen der Führungskräftefortbildung. Daher lud der Ortsbrandmeister Marco Brand alle ausgebildeten Zug-, Gruppen und Truppführer zur einer nachmittäglichen Fortbildung ein. Programmpunkte waren das Thema Atemschutzausbildung, die neue Feuerwehrkostensatzung der Stadt Gifhorn, eine Einsatznachbesprechung vom Großbrand in Gamsen und 2 Planspiele in Gruppenarbeit.

Fortbildung 2020.1 Fortbildung 2020.3

Hierbei lag der Schwerpunkt der Fortbildung bei den Planspielen bzw. den taktischen Aufgaben. Dafür hatte der Ortsbrandmeister Marco Brand eine Lage zum Thema Gebäudebrand und der Kamerad Dirk Sander eine Lage zum Thema Verkehrsunfall vorbereitet. Bevor es an die Lage ging, gab es noch einmal eine Auffrischung zum Thema Führungsvorgang, Gefahrenmatrix und der Einsatztaktik unserer Ortsfeuerwehr. Ziel war es, dass die Führungskräfte eine der Lagen anhand des Führungsvorganges abarbeiten und die verschiedenen Schritte und Optionen bis hin zur Befehlsgebung besprechen und diskutieren. Im Anschluss stellten beide Gruppen ihre Ergebnisse vor. Wichtig war hier vor allem auch der intensive Austausch unter den Führungskräften. Bei den kommenden Dienstplanaufstellungen mit anschließenden Fortbildungen werden Planspiele weiterhin auf der Tagesordnung stehen damit vor allem die jüngeren Führungskräfte durch den Austausch untereindander Erfahrungen sammeln und ihr Wissen vertiefen können.

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